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101 SOUTH -  No U-Turn
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Band: 101 South
Album: No U-Turn
Spielzeit: 42:32 min
Plattenfirma/ Vertrieb: AOR Heaven/Soulfood
Homepage: www.101south.com oder www.myspace.com/101southband  
VÖ: 20.11.2009
Wertung: 9,5 von 10
Ok, ich geb es zu. Ich bin riesiger HARLAN CAGE Fan und auch von 101 SOUTH, dem „Sideproject“ von HARLAN CAGE Keyboarder Roger Scott Craig wahnsinnig begeistert. So ganz objektiv ist meine Meinung daher vielleicht nicht, da beide Bands einen Nerv bei mir treffen und ich in den wunderbaren Melodien versinken möchte. Lange hat es gedauert, ehe Roger sein neues Album „No U-Turn“ endlich auf den Markt gebracht hat (komischerweise allerdings über AOR Heaven und nicht über sein eigenes Mtunz Projekt, das wohl noch immer der Vollendung harrt). Bereits „When You're In Love“ zeigt, dass dieses Mal die Rocker bei 101 SOUTH etwas kurz kommen. Denn wer beginnt sein Album schon mit einer wunderbaren Ballade? Fast niemand, der danach amtlich rockt. Gregory Lynn Hall kann aber so sofort mit seiner unglaublichen Stimme begeistern. Ich kenne niemanden, der soviele Emotionen und Gefühl in seine Stimme legen kann wie Mr. Hall. Schnulzig? Ohne Ende. Aber toll. Bei „All In The Game“ kommt dann auch die Gitarre dezent zum Einsatz und abermals schmelze ich bei diesen Melodien dahin. Bester Vergleich? Sanfte FOREIGNER treffen da auf HARLAN CAGE. Wundervoll. „Lonely Heart“ hat mir Roger bereits vor Monaten als Rough Mix geschickt und ich danke ihm noch immer für diesen herrlichen Song. Einfach einlegen, entspannen, genießen. Zum Träumen schön. Bei „What Are You Gonna Do Anyway?“ wird dann in bester HARLAN CAGE Manier gerockt. Nur eben statt L.A. Greene mit Gregory Lynn Hall am Mikro, ansonsten könnte der Song auch auf „Double Medication Tuesday“ seinen Platz finden. „End Of The Game“ bietet ebenso Melodic Rock vom Feinsten. Es gibt einfach keinen Aussetzer auf diesem hochwertigen Album. Bei „Blue Skies“ darf dann Chris Thompson (MANFRED MANNS EARTHBAND) am Mikro brillieren und verleiht dem Album noch zusätzlich Würze. Allerdings muss ich sagen, dass sämtliche Stücke mehrere Anläufe brauchen, um dann richtig gut zu zünden. Es gibt einfach viel zu viel zu entdecken und wer nur kurze 30 Sekunden Stücke anhört, um seine Kaufentscheidung zu beeinflussen, wird wahrscheinlich die falsche Entscheidung treffen. „No U-Turn“ ist ein intensives, musikalisch hervorragendes Werk, welches sich jeder Westcoast Liebhaber schleunigst ins Regal stellen muss. Danke Roger.

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ODER  UND 

 

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